Team-Landkarte mit Mitarbeitern

Die Teamlandkarte ist eine Methode mit der man die Verhaltenspräferenzen unterschiedlicher Teammitglieder abbilden und  zueinander in Beziehung setzen kann. Sie ermöglicht das Erkennen von Stärken sowie Schwächen und gibt Orientierung für die Weiterentwicklung des Teams bei der Teamentwicklung oder dem Teamcoaching.

Achsen der Team-Landkarte

Jeder Mensch hat individuelle Verhaltenspräferenzen. Manche Menschen sind stärker beziehungsorientiert, andere mehr sachorientiert. Manche Menschen sind sehr flexibel suchen nach neuen Impulsen, andere suchen sind konstante und stabile Abläufe. Keine dieser Verhaltensweisen ist besser oder schlechter. Sie sind unterschiedlich und können sich optimal ergänzen.

Team-Landkarte

Aus der Kombination der grundlegenden Verhaltenstendenzen ergeben sich in der Teamlandkarte vier Quadranten mit spezifischen Präferenzen. Hohe Flexibilität und Sachbezug ergibt Pragmatismus, Flexibilität und Beziehungsorientierung ergibt Begeisterung, Beziehung und Stabilität ergeben Zusammenarbeit und Sachbezug und Stabilität ergeben Qualität.

Team-Landkarte mit Mitarbeitern

Bei diesem Team besetzt jeder Mitarbeiter einen Quadranten der Teamlandkarte. Michael möchte schnell und pragmatisch Ergebnisse erzielen, Klaus ist die Qualität der Arbeit wichtiger, Maren achtet darauf, dass alle gut zusammenarbeiten und Klaudia’s Begeisterung für neue Ideen ist ansteckend und motivierend zugleich. Zusammen ergeben die vier ein tolles Team, dass ein breites Spektrum an Verhaltenspräferenzen abdeckt, gut zusammenarbeitet und sehr gute Ergebnisse erzielt.

Doch was würde passieren, wenn dem Team ein Teammitglied bzw. eine Verhaltenspräferenz fehlen würde?

  •  Wenn Klaus nicht mehr dabei wäre, dann würde der Blick für die Qualität fehlen. Die Aufgaben würden zu schnell erledigt werden und die Details würden nicht ausreichend berücksichtigt werden.
  •  Wenn Klaudia nicht mehr dabei wäre, dann würde die Begeisterung bei der Arbeit und für die Kunden fehlen. Die Ergebnisse könnten von hoher Qualität sein, aber sie wären emotionslos.
  •  Wenn Michael nicht mehr dabei wäre, dann würde der  Pragmatismus in der Umsetzung fehlen. Die Qualität und die Aufmachung wären gut, aber es würde ewig dauern bis geliefert wird.
  •  Wenn Maren nicht mehr dabei wäre, dann würde niemand auf eine gute Zusammenarbeit im Team achten. Die Teammitglieder würden isoliert agieren und würden ihre Stärken nicht mehr ausreichend vernetzen.

In der Praxis findet man vielfach Teams, die nicht so schön gleichmäßig verteilt sind wie im Beispiel. Das hat damit zu tun, dass bestimmte Berufe Menschen mit bestimmten Verhaltenspräferenzen anziehen. Zudem entfaltet die Führungskraft, je nachdem aus welchem Quadranten heraus sie agiert, eine verstärkende Wirkung der jeweiligen Verhaltenspräferenz.

Hier finden sie ein konkretes Fallbeispiel aus der Praxis:

Mit Teamlandkarten die Mitarbeiterfluktuation minimieren